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Pflegeplanung chronische Herzinsuffizienz

Pflegeprobleme / Ressourcen     

Ziele

Pflegemaßnahmen

Pat. leidet augrund des Lungeödems unter Atemnot.
Ress.: Pat. kann sich mündlich Äußern.

Fernziel:

  • Pat kann physiologisch Atmen.

Nahziel:

  • Die ausreichende Sauerstoffzufuhr ist gewährleistet.
  • Oberkörperhochlagerung / Arme hoch lagern
  • Abhusten erleichtern
  • Hautbeobachtung auf Zyanosezeichen, Sauerstoffgabe nach AA
  • Beengende Kleidung entfernen
  • Halbstündlich Pat. beobachten der Atmung (Tiefe, Frequenz, Geräusche)
  • Beobachtung des Sekrets (Farbe, Menge Konsistenz, Beimengungen, => bei schaumigem Auswurf mit Blutbeimengungen muss sofort der Arzt informiert werden.

Pat. leidet aufgrund der Atemnot unter Todesangst.
Ress.: Pat. ist bereit Sedativa einzunehmen.

Fernziel:

  • Pat. bleibt Angstfrei.

Nahziel:

  • Vorhandene Ängste werden genommen.
  • Auslösende Faktoren werden beseitigt.
  • Dem Patienten Gespräche anbieten und Sicherheit vermitteln.
  • In Akutsituation: Dem Patienten in einem ruhigen Rhythmus voratmen.
  • In kritischen Situationen Psychologen anfordern.
  • Beruhigungstees anbieten, ggf. nach AA Beruhigungsmedikamente

Es besteht die Gefahr einer Infektion Einstichstelle aufgrund der Venenverweilkanüle.
Ress.: Pat. spürt Schmerzen und kann es äußern.

Fernziel:

  • Die Einstichstelle bleibt Infektionsfrei.

Nahziel:

  • Pat. kennt Infektionszeichen und kann sie äußern.
  • Infektionen werden frühzeitig erkannt.
  • Tgl. Verbandswechsel, Inspektion der Einstichstelle auf Infektionszeichen (Rötung, Schwellung, Schmerz, Geruch).
  • Dem Pat. am 20.02.07 die Infektionszeichen (s.o.) nennen und erklären und ihm sagen, dass er beim PP melden soll.
  •  

Pat. hat aufgrund der Herzvergrößerung der Diuretika Herzrhythmus-

störungen.
Ress.:

Fernziel:

  • Das Herz schlägt im Rhythmus.

Nahziel:

  • Pat. kennt Symptome und kann sie äußern.
  • Herzrhythmus- störungen werden frühzeitig erkannt.
  • 3x tgl. VZK, Puls muss eine min durchgezählt werden
  • Beobachtung auf NW der Diuretikatherapie

Aufgrund der Mangelnden Ventilation der Lungen besteht die Gefahr einer Pneumonie.
Ress.: Pat. besitzt die Fähigkeit selbst abzuhusten. Pat. kann nach Aufforderung tief durchatmen.

Fernziel:

  • Der physiologische Lungenzustand bleibt erhalten.

Nahziel:

  • Pat. atmet regelmäßig tief ein.
  • Pat. hustet regelmäßig ab.
  • Lungen bleiben Infektionsfrei.
  • Pat. kennt Symptome, Maßnahmen und Gefahren der Pneumonie.
  • Morgens bei der Körperpflege den Rücken mit Aktiv-Gel einreiben.
  • Pat. zu regelmäßigen Bewegung und zum tiefen einatmen, 3-mal tgl. auffordern
  • Pat. nach dem Wünschen bequem lagern, damit er abhusten kann.
  • Den Pat. über die Maßnahmen, Symptome und Gefahren einer Pneumonie am 22.02 aufklären.

Pat. besitzt einen Dauerkatheter über den er sich infizieren kann.
Ress.: Pat. spürt Schmerzen und kann es äußern.

Fernziel:

  • Die Harnwege bleiben Infektionsfrei.

Nahziel:

  • Pat. kennt Hygienerichtlinien bei der Verwendung eines Dauerkatheters.
  • Dem Pat Hygienerichtlinie erklären (1. Abkicken von Katheter und Ableitungssystem vermeiden; 2. Auffangbeutel freihängend ohne Bodenkontakt; 3. Wenn Beutelhöhe über Blasenniveau, Schlauch abknicken; 4. Beim Diskonnektion => Desinfizieren; 5. Beutel mit Schutzhandschuhen berühren)
  • Nach jeder Stuhlausscheidung Intimpflege anbieten.

Es besteht die Gefahr einer Minderdurchblutung des Gehirns und somit zur Bewusstseins-

eintrübung
Ress.: Pat. kann Schwindel und Müdigkeit äußern.

Fernziel:

  • .Pat. bleibt bei Bewusstsein.

Nahziel:

  • Pat. meldet sich rechtzeitig, wenn er Bewusstseins- eintrübungen verspürt.
  • Pat. am 22.02 auffordern sich bei dem Pflegepersonal zu Melden, wenn er Schwindel oder Müdigkeit verspürt.
  • Regelmäßige Kontrolle des Bewusstseins alle 30 min. auf (Orientierung, Reaktionsvermögen, Sehstörung, verwaschene Sprache, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Angst)
  •  

Es besteht die Gefahr einer Thrombose und eines Dekubitus aufgrund der mangelnden Mobilität.
Ress.: Pat.

Fernziel:

  • .Die Haut bleibt intakt.
  • Thrombenbildung wird verhindert.

Nahziel:

  • Beinwickel für 2 Stunden täglich um 9 Uhr, bei Stauungzeichen abwickeln.
  • Tgl. Inspektion der Haut auf Dekubitus bei der Körperpflege.
  • 3-mal tgl. Mobilisation, bzw. Pat auffordern sich im Zimmer zu bewegen.
  • Beim Lagern auf Reibungs- und Scherkräfte achten
  • Hautpflege der besonders Gefährdeten Bereiche bei der Körperpflege mit W/Ö - Lotion