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Pflegeplanung akuter Herzinfarkt

Pflegeprobleme / Ressourcen     

Ziele

Pflegemaßnahmen

Es besteht die Gefahr eines Zweitinfarkts.

Die Herzdurchblutung bleibt intakt.

  • Entlastende Pflege bei Hr. Sonnenschein.
  • Überanstrengung vermeiden.
  • Überwachung der Infusionstherapie mit Heparin

Es besteht die Gefahr von Herzrhythmus -störungen und somit eines Kammerflimmerns

Herzrhythmus -veränderungen werden frühzeitig erkannt.

  • stündliche Pulskontrolle.
  • Auf Extrasystolen achten, bei > 5 in der Minute Arzt verständigen

 

Es besteht die Gefahr eines kardiogenen Schocks

Die Durchblutung der Organe und der Extremitäten ist gewährleistet.

  • Patienten auf Brodeln in der Lunge und Stauung in der Halsvene beobachten
  • Pulskontrolle um Unregelmäßigkeiten zu erkennen
  • Blutdruckkontrolle (systolischer RR < 90 mmHg)
  • Pat. auf Angst, Unruhe, Somnolenz und Koma beobachten
  • Auf Kaltschweißigkeit, Oligurie und Zyanose beobachten.
  • Extremitäten tasten um eine Minderdurchblutung festzustellen

Gefahr der Pneumonie als Folge der Immobilität.
Ressource: Pat. kann gut abhusten.

Die physiologische Atmung ist gewährleistet.

  • Den Pat. 3 mal täglich vor den Mahlzeiten auffordern tief durchzuatmen
  • Den Pat. Atem unterstützend lagern
  • Hr. Sonnenschein trinken bereitstellen.

Gefahr der Thrombose
als Folge der Immobilität.
Ressource: Pat. kann seine Füße bewegen.

Die physiologische Gefäßdurchblutung ist gewährleistet.

  • Den Pat. 3-mal täglich auffordern seine Füße im Wechsel zu beugen und zu strecken.

 

Aufgrund der Immobilität entstehen Inaktivitätsatrophien der Skelett- und Herzmuskulatur sowie Kontrakturen

Die Muskulaturmasse bleibt erhalten und die Gelenke bleiben intakt.

  • Den Pat. 3-mal täglich auffordern 5 Minuten lang seine Arme, Hände und Beine soweit wie Möglich im Bett zu bewegen und Gymnastikübungen zu machen.

Aufgrund der Immobilität besteht die Gefahr einer Obstipation.

Die physiologische Darmentleerung ist gewährleistet.

  • Körperliche Aktivität anstreben (siehe oben)
  • Pat. stündlich trinken eingießen und Becher bereitstellen.

Der Patient kann seine Ausscheidung nicht selbstständig verrichten.
Ressource: Pat. kann sich melden.

Die Ausscheidung entspricht den Zielen und Wüschen des Pat..

  • Pat. zum Dienstbeginn erklären, dass er sich jederzeit melden kann um Hilfe zu erhalten.
  • Urin- und Stuhlbeobachtung auf Blut durch die Lysetherapie

Der Pat ist auf Hilfe bei der Mobilisierung angewiesen, da er sich nicht überlasten darf.

Die begrenzte Mobilität wird ermöglicht.

  • Pat. erklären das er auf die Klingel drücken soll, falls er Hilfe braucht.
  • Morgens und abends Mobilisation an die Bettkante unter Beobachtung einer Pflegekraft.

Es besteht die Gefahr, dass sich die Einstichstelle an der Venenverweilkanüle und am ZVK entzündet.

Die Einstichstelle bleibt Entzündungsfrei.

  • Pat. informieren, dass er Veränderungen an der Einstichstelle, wie z.B.: Schmerz, Rötung, Schwellung und Geruchsbildung sofort melden muss.
  • Tägliche Inspektion der Einstichstelle um 11 Uhr auf Schmerz, Rötung, Schwellung und Geruchsbildung, durch die Pflegekraft.
  • VW alle 2 Tage und nach Bedarf täglich.

Aufgrund der verordneten Bettruhe kann Herr Sonnenschein seine Körperpflege nicht selbstständig sicherstellen.
Ressource: Pat. achtet auf sein Äußeres.

Pat. fühlt sich sauber und gepflegt.
Die physiologische Hautflora ist gewährleistet.
Pat. fühlt sich wohl.

  • Morgens und abends dem Pat. entlastende Pflege ermöglichen. Den Pat. Gesicht, Arme, Oberkörper und Intimbereich selbst im Bett waschen lassen. Rest übernimmt die Pflegekraft.
  • Morgens Rasur ermöglichen, durch bereitstellen der Utensilien auf den Nachttisch