Pflegeplanung - Hilfe beim erstellen
Pflegeplanung - Hilfe bei erstellen einer Pflegeplanung ist oft notwendig um eine qualitative Arbeit vorzuweisen.
Um eine Pflegeplanung zu erstellen benötigt man viel Pflegeerfahrung oder ein umfangreiches Buch um den Anforderungen gerecht zu werden. Hier wird Ihnen eine Hilfe, in Form einer Zusammenfassung, angeboten die in allen Bereichen der Pflege angewandt werden kann.
Unterteilt anhand der ATL´s finden Sie schnell die Hilfe die Sie benötigen. Diese Hilfe beschränkt sich vorerst auf das Erkennen von Problemen. Die Erhebung einer Pflegeanamnese gilt dabei als ein wichtiges Werkzeug. Anhand der aufgeführten Punkten können Sie eine Pflegeanamnese erstellen, um dann die Probleme deutlich herauszufiltern.
Falls Sie Beispiele zu Pflegeplanungen benötigen, dann schauen Sie in der Katergorie: Pflegeplanung nach.
Informationsquellen für die erstellung einer Pflegeplanung:
- Befragung des Patienten
- Krankengeschichte
- Pflegeberichte
- med. Stammblatt mit Diagnosen
- Berichte des therapeutischen Teams
- Auskunft der Angehörigen
Pflegeanamnese: Kommunikation
Pflegeanamnese der Kommunikation um Pflegeprobleme zu erkennen und mit Pflegemaßnahmen entgegenzuwirken.
- Als erstes ist auf die verbale Ausdrucksfähigkeit eines Patienten zu achten. Wie Spricht er? Welche Sprechweise wendet er an? Wie ist eine Stimme während des sprechens? Welche Wörter verwendet er? Wie sehen die Inhalte seines Gesprächs aus? Äussert der Patient Meinungen?
- Jetzt stellt sich die Frage wie sich der Patient nonverbal ausdrücken kann: Was sagt seine Körpersprache/-haltung? Wie sieht die Gestik / Mimik aus? Nimmt der Patient Blickkontakt auf?
- Wie ist die Kontaktfähigkeit des Patienten? Nimmt er einen Kontakt auf oder vesucht er ihn zu vermeiden?
- Wie sieht die Privatsphäre des Patienten bezüglich Kommunikation aus? Versucht er Kontakt aufzubauen oder Distanziert er sich?
- Wie verhält sich der Patient gegenüber seinen Mitmenschen? Wie geht er mit Ihnen um?
- Verfügt der Patient über ein ausreichendes Gehör und eine entsprechende Sehstärke um mit Mitmenschen in Kontakt zu tretten?
- Ist der Patient augrund seines Bewusstseins, seiner Orientierung, seines Denkens oder seiner Stimmung möglich mit anderen zu kommunizieren?
Zusammenfassung:
- Die verbale Ausdrucksfähigkeit: Sprache, Stimme, Sprechweise, Wortwahl, Gesprächsinhalte, Meinungsäußerung.
- Die nonverbale Ausdrucksfähigkeit: Körpersprache/-haltung, Mimik, Gestik, Blickkontakt.
- Kontaktfähigkeit: Aufnahme - Ablehnung - Vermeidung.
- Privatsphäre: Nähe - Distanz.
- Soziales Verhalten und Umgang
- Gehör, Sehstärke
- Bewusstseins, Orientierung, Denkens, Stimmungslage
Pflegeanamnese: Sich sicher fühlen
Pflegeanamnese zur ATL Sich sicher fühlen.
- Welche Einsicht zeigt der Bewohner gegenüber seiner Krankheit?
- Kann der Bewohner für seine eigene Sicherheit selbst sorgen?
- Gefährdet sich der Bewohner selbst oder andere Mitmenschen?
- Kann sich der Bewohner auf der Station orientieren?
- Hat der Bewohner irgend welche AÄngste oder Zwänge die seinen Antrieb oder die Fortbewegung stören?
- Ist der Bewohner sturzgefährdet?
- Hält der Bewohner die Regeln der Station ein?
- Erhält der Patient Medikamente die seine Bewusstsein oder die Vigilanz ( Wachheit ) beeinträchtigen?
- Ist der Bewohner in der Lage Risiken zu erkennen und einzuschätzen?
Zusammenfassung:
- Krankheitseinsicht
- Verantwortung und Selbstständigkeit für die eigene Sicherheit
- Eigen und Fremdgefährdung
- Orientierung
- Ängste, Zwänge, Antrieb
- Sturzgefährdung
- Verhalten im stationören Umfeld
- Einhalten von Stationsregeln; Artikulieren von Bedürfnissen
- Einnahme und Nebenwirkungen von Medikamenten
- Umgang Risikofaktoren
Pflegeanamnese: Ruhen und Schlafen
Fragen zur Pflegeanamnese als Hilfe für die Pflegeplanung - ATL Ruhen und Schlafen
- Sind Einschlaf- oder Durchschlafstörungen am Bewohner zu erkennen?
- Wie lange schläft der Bewohner? Wie viel Schlaf benötigt er am Tag?
- Wie sieht der Wach-Schlaf-Rhythmus des Bewohners aus?
- Ist der Bewohner vor dem Schlafengehen müde?
- Welche einschlafgewohnheiten hat der Bewohner?
- Träumt der Bewohner? Stören ihn die Träume?
- Haben die Medikamente einen Einfluss auf den Schlaf?
Zusammenfassung:
- Einschlaf-, Durchschlafstörungen
- Schlafdauer, -bedarf, -bedeutung
- Wach Schlaf Rhythmus
- Müdigkeit, Schlaftiefe
- Einschlaf- u. Schlafgewohnheiten
- Träume
- Einwirkung der Medikamente
Pflegeanamnese: Sich als Mann / Frau fühlen
Mögliche Fragen bei der Erstellung einer Pflegeplanung - Pflegeanamnese als Hilfe für die ATL Sich als Mann / Frau fühlen
- Wie ist die Art und Weise in der sich der Bewohner ausdrückt?
- Welche Rolle nimmt der Bewohner in seinem Leben ein?
- Wie verhhält sich die Nähe und Distanz zu Mitmenschen?
- Leidet der Bewohner unter Störungen die sein / ihr Mann / Fraugefühl beeinträchtigen?
Zusammenfassung:
- Art und Weise des Ausdrucks
- Erscheinungsbild, Rollenverhalten, Kommunikation, Erfahrungen
- Nähe und Distanz
- Partnerschaft
- Störungen ( Libido / Potenz )
- Mensis / Menopause / Verhütung
Pflegeanamnese: Sich bewegen
Pflegeanamnese als Hilfe für die ATL Sich bewegen. Mögliche Fragen bei der Erstellung einer Pflegeplanung.
- Wie sieht das Gangbild des Patienten aus?
- Wie ist sein Bewegungsablauf?
- Wie mobil ist der Patient?
- Hat der Patient irgend welche körperliche Einschränkungen für die er Hilfsmittel benötigt?
- Fehlt es dem Patienten an Antrieb für die Bewegung?
Zusammenfassung:
- Gangbild
- Bewegungsablauf
- Beweglickeit
- Feinmotorik
- Mobilität
- Lage im Bett
- Geräusche beim Gehen
- Koordination ( Zittern, Lähmung )
- Muskeltonus
- mögliche Gefahren
- Bewegungsbewusstsein
- Ressourcen
- Körperliche Einschränkungen / Hilfsmittel
- Störung des Antriebs
Pflegeanamnese: Sinn finden
Zu verwendende Fragen bei der Pflegeanamnese für die Erstellung einer Pflegeplanung. ATL Sinn finden.
- Wie stark ist das Selbstwertgefühl des Patienten ausgeprägt?
- Welcher Religion gehört der Patient an? Wie sieht seine Weltanschauung aus?
- Welche Pläne hat der Patient für seine Zukunft? Hat er besondere Ziele oder Perspektiven? Plant er eine Familiengründung?
- Wie verhält sich seine Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit?
Zusammenfassung:
- Selbstwertgefühl
- Religion, Weltanschauung
- Lebensplanung, Ziele, Perspektiven, Familienplanung
- Suizidalität
- aktive Mitarbeit
Pflegeanamnese: Sich beschäftigen
- Womit beschäftigt sich der Bewohner in seiner Freizeit?
- Wie gestaltet er seine Freizeit?
- Welche Motivationen verleiten den Bewohner zur Beschäftigung?
- Zeigt der Patient Eigeninitiative?
- Gibt es Beschäftigungen zu denen sich der Bewohner eignet?
- Hat der Bewohner Interessen, Hobbys oder Vorlieben?
Zusammenfassung:
- Spiel, Lernen, Arbeit
- Zeit gestalten
- Eigeninitiative, Motivation, Konzentration
- Teilnahme
- Freizeitgestaltung, Interesse, Hobbys, Vorlieben
- Langeweile
- Neigung, Abneigung
Pflegeanamnese: Essen und Trinken
- Ernährungszustand, Gewicht, Körpergröße
- Eßgewohnheiten und -verhalten
- Appetit, Durst
- Diät
- Sozialverhalten beim Essen
- Drogeneinwirkung
- Schluck- oder Essstörungen
- Nahrungsverweigerungen
- Parenterale Ernährung
Pflegeanamnese: Sich pflegen und kleiden
- Art und Häufigkeit der Körperpflege
- Intaktheit der Haut und Schleimhaut
- Pflegezustand und Art der Kleidung
- Einsatz von Hilfsmitteln
Pflegeanamnese: Ausscheiden
- Regulationsfähigkeit der Ausscheidungen: Urin, Stuhl, Schweiß
- Umgang mit Ausscheidungen
- Umgang mit einsatz von Inkontinenzmitteln
Pflegeanamnese: Atmen
- Atmung ( Sputum, Kurzatmigkeit, Atemnot, Hyperventilation, Anfallsleiden )
Pflegeanamnese: Körpertemperatur regulieren
- Kleidung
- Gestaltung Umfeld
- Selbstständugkeit