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Fallbeispiel: Schenkelhalsfraktur

Das Fallbeispiel Schenkelhalsfraktur stellt eine gewöhliche Situation im Krankenhaus vor. Es kommt sehr häufig zu diesem Ablauf und ist für diese Patientengruppe sehr typisch.

Frau H. ist eine 92 jährige Patientin die in einem Seniorenheim wohnt. Sie ist seit 54 Jahren verwittwet und hat aus der Ehe noch einen Sohn der in der Nähe wohnt. Der Sohn ist erwerbstätig und besucht seine Mutter selten.

Frau H. arbeitete früher als Bürokauffrau wo sie viel sitzen musste. Durch ihren sparsamen Umgang mit Geld hat sie sich zusätliche Beträge für ihr Alter angesammelt.

Bei einer Aufräumarbeit in ihrem Zimmer wurde es Frau H. schwindelig und sie stürzte auf ihre linke Seite. Dabei kam es zur Schenkelhalsfraktur. Nach dem sie von einer Altenpflegerin aufgefunden wurde, brachte man sie in ein Krankenhaus und verständigte ihren Sohn.

Vorgestern erfolgte die Aufnahme im Krankenhaus. Am Folgetag wurde Frau H. operiert. Während der OP wurde eine HEP eingesetzt. Aus der OP heraus hat Frau H. ein Redon, einen DK und einen ZVK. Der Verband ist unauffällig. Der Redon förderte seite der OP viel Blut. Somit kam es zum HB abfall, woraufhin sie ein Erythrozytenkonzentrat erhalten hat. Nach der OP ist Frau H. verwirrt und trinkt nicht, dewegen erhält sie zusätzlich 2500ml Ringer tgl. Weil trotz der Infusion die Diurese gering war, erhält Frau H. nun 3x 20mg Lasix. Zusätlich erhält sie über den ZVK eine 2x tgl. eine Antibiose.

Nachdem sie im Frühdienst die Vitalzeichen gemesssen haben ergab dies folgende Werte:

Puls: 90 Schläge / Minute
Temp: 36,7 C
RR: 120 / 70 mmHg