Fallbeispiel - Rektumresektion mit Stomaanlage
Eine Rektumresektion nach der Diagnose eines Rektumkarzinoms . Frau H. hatte viel Gewicht verloren und hatte keinen Appetit. Dies waren typische Anzeichen eines Karzinoms. Die Operation Rektumresektion mit Anlage eines Stomas verhilft Frau H. zum neuen Leben.
Frau H. ist eine 90 Jahre alt. Sie ist verwitwet und lebt sein 60 Jahren in ihrer Hamburger Wohnung alleine. Zuhause erledigt sie ihre Hausarbeiten selbst. Nur zum Einkaufen begleitet sie einer der beiden Söhne. Frau H. war früher Lehrerin an einer Grundschule und Unterichtete Sport und Biologie. Sie liebte ihre Arbeit und erzählt heute noch sehr gerne davon.
Vor sechs Wochen bemerkte Frau H., dass sie in den letzten Monaten zunehmend Gewicht verloren hatte. Zudem kam noch die Inappetenz, die in den letzten Wochen stieg. Sie wollte keine großen Mahlzeiten essen und ganz besonders kein Fleisch. Desweiteren bemerkte Frau H. das sie nachts immer öfters auf die Toilette gehen musste. Meistens war der Stuhl flüssig. Als die plage in den Nächten zu groß für sie war. Entschloss Frau H. sich im Krankenhaus untersuchen zu lassen.
Bei der Aufnahme und der darauf folgenden Untersuchung wurde ein Rektumkarzinom diagnostiziert. Frau H. verblieb im Krankenhaus und wurde stationär auf einer chirurgischen Station aufgenommen.
Als Therapie wurde eine Operation am Folgetag angesetzt. Die Operation beinhaltete die Resektion des Rektums und die Anlage eines endständigen Stomas. Nach der Durchführung der Operation war die Frau H. leicht verwirrt, weigerte sich zu trinken und lag viel im Bett. Sie stand nur auf, wenn sie auf die Toilette gehen musste. Ihr Gang war unsicher. Zudem störte sie der rektale Ausfluss der sie in der Nacht störte. Die Vitalzeichenmessung am nächten morgen ergab folgende Werte: RR: 120 / 80 mmHg, Temp: 38,3 °C, Puls: 77 Schläge / Minute.