Fallbeispiel paranoide Schizophrenie
Frau K. wohnt alleine in einer Wohnung die sie mit ihrem Ehemann vor 18 Jahren gekauft haben. Ihr Ehemann ist seit 8 Jahren tot. Aus der Ehe hat sie 2 Kinder die sie regelmäßig besuchen. Frau K. ist in einem gepflegten Zustand, da sie sehr auf ihr Äußeres achtet.
In der Vergangenheit arbeitete sie als Sachbearbeiterin im Straßenverkehrsamt und hat gut für ihr Alter vorgesorgt, sodass sie sich nun keine Sorgen über finanzielle Angelegenheiten machen muss. Insgesamt ist Frau K. ein lebenslustiger Mensch und liebt die Gesellschaft.
In letzte Zeit wurde Frau K. immer vergesslicher, verlegte Dinge und beklage sich über Gedächtnisstörungen. Vor kurzem fing sie an Gestalten zu sehen und vermute Einbrecher in ihrem Haus. Später meinte sie es würde nachts jemand in Ihrem Bett liegen.
Nachdem die Tochter bei einem Besuch das merkwürdige verhalten feststellte, begab sie sich mit ihrer Mutter in eine Psychiatrische Klinik.
Bei der Untersuchung in der Ambulanz wurde folgende Diagnosen gestellt:
- Organische katatone Störung
- paranoide Schizophrenie
Daraufhin wurde Frau K. stationär aufgenommen. Die Therapie erfolgt medikamentös mit:
- Neuroleptika
- Tranquilizer
- Antipsychotikum
Heute Morgen ist Frau K. verwirt und weiß nicht wo sie sich befindet. Seit gestern wurde vom Pflegepersonal bemerkt, dass Frau K. fast nichts trinkt. Als Grund gibt sie an, sie würde nicht schnell genug zu Toilette kommen. Durch ihre Verwirrtheit vergisst Frau K. sich zu Waschen. Sie ist zeitlich Desorientiert, vergisst sich am Abend auszuziehen und schöäft in Tageskleidung.
Da sie vor längerer Zeit einen Schlaganfall hatte, kommuniziert sie kognitiv nur Eingeschränkt. In der Bewegung ist Frau K. durch immer wieder auftretende Schmerzen eingeschränkt. Die Vitalzeichenkontrolle ergab, dass alle Werte im Normbereich sind.