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Obstipationsprophylaxe

Obstipation

Veränderung der Stuhlausscheidung, wie z.B. seltener, harter oder trockener Stuhlgang.
Es wird meist von einer Obstipation gesprochen wenn der Patient länger als 3 Tage kein Stuhlgang mehr hatte.

Risikofaktoren

  • Zu geringe Zufuhr von Flüssigkeit und Ballaststoffen
  • Unzureichende körperliche Bewegung.
  • Scham und fehlende Privatsphäre
  • Störung der persönlichen Stuhlganggewohnheiten.
  • Kraftlosigkeit, besonders im Bauchbereich
  • Angst vor Schmerzen z.B. nach Operationen
  • Einwirkungen von Medikamenten

 

Pflegemaßnahmen zur Obstipationsprophylaxe

  • Förderung der Bewegung (Mobilisation)
  • Zum trinken auffordern
  • Getränke anbieten und nach der Trinkmenge erkundigen
  • Glas warmes Wasser
  • Reine Fruchtsäfte
  • Sauerkrautsaft
  • Bohnenkaffee
  • Ballaststoffreiche Ernährung
  • Vollkornprodukte
  • Weizenkleie, Leinsamen
  • Milchsäurehaltige Nahrungsmittel
  • Buttermilch, Kefir, Joghurt
  • Den Patienten darauf hinweisen, dass er den Stuhldrang nicht unterdrücken darf
  • Unterstützung bei der Stuhlausscheidung anbieten
  • Eine ungestörte Toilettenbenutzung ermöglichen

 

Obstipationsprophylaxe, Quelle: Pflege Heute, Thema: Obstipationsprophylaxe